LEA Live Entertainment Award
 

Das war der LEA 2009

Das Glamour-Fest der Stars und Starmacher

HAMBURG, COLOR LINE ARENA, 26. Feburar 2009

Prosecco statt Selters: Die deutsche Showbranche ließ sich trotz Finanzkrise nicht lumpen und feierte beim glamourösen Live Entertainment Award (LEA) in der Hamburger Color Line Arena ausgiebig und mit großer Starbesetzung sich selbst und herausragende Leistungen von Veranstaltern, Künstlermanagern, Konzertagenten und Spielstättenbetreibern.

Es war die Show der großen Comebacks im Veranstaltungsjahr 2008. Sie kündigte sich schon an mit der Präsenz von Howard Carpendale auf dem roten Teppich, über den ansonsten Bühnengrößen und Promis wie Musical-Diva Anna Maria Kaufmann, Kabarettistin Lisa Fitz und Atze Schröder, Boxweltmeister Wladimir Klitschko, die Girl-Band Monrose und die Scorpions, Schauspielerin Nina Petri, Rapper Sido oder die Pop-Queen der 80er, Kim Wilde, pilgerten.

Carpendales triumphale Rückkehr auf die Konzertbühne mit der Tournee „20 Uhr 10“ wurde ebenso mit einem LEA prämiert wie das erfolgreiche Comeback von Udo Lindenberg, der mit der Live-Show „Stark wie zwei“ alte und neue Fans begeistern konnte. Allerdings gingen die Preise nicht an die Stars selbst – jubeln konnten die Veranstalter und Strippenzieher hinter den Kulissen. So wurden für die Carpendale-Tournee der langjährige Manager und Producer Dieter Weidenfeld sowie der Frankfurter Promoter Hermjo Klein ausgezeichnet. Klein erhielt zudem gemeinsam mit Udo Lindenberg den Preis der Jury, laut beklatscht vor allem von der „Waterkant-Fraktion“ unter den V.I.P.-Gästen wie TV-Moderatorin Bettina Tietjen, Boxweltmeisterin Ina Menzer und den Tagesschau-Sprechern Jan Hofer und Marc Bator.

Lindenberg, in den vergangenen Jahren Stammgast beim LEA, konnte wegen eines Konzerttermins nur per Videoeinspielung präsent sein. „Es war eine geile Tournee und alle Panikexperten und ich, die ganzen Zauberer und Jongleure, die bei dieser wunderbaren Show dabei waren, danken Hermjo Klein“, sagte der Altrocker an die Adresse seines langjährigen Freundes und Weggefährten. „Mein Herz ist bei euch.“ Nicht unerwartet ging einer der 17 Pokale an den Sprücheklopfer der Nation, Mario Barth. Seine Guinness-Weltrekordshow aus dem Berliner Olympiastadion, in dem sich im vergangenen Sommer 70000 Besucher über das Programm »Männer sind primitiv, aber glücklich« schlapp lachten, wurde mit massiver Bronze in Form eines Konzerttickets belohnt. Barths Agentur-Helfer von MTS, Bucardo und den Hauptstadt-Helden nahmen nicht ohne Stolz die Trophäe entgegen und kündigten weitere Handstreich-Aktionen im florierenden Comedybereich an.

Dass der Deutsche Live Entertainment-Preis nicht nur die leichte Unterhaltungskunst würdigt, bewies die Verleihung des LEA für ein Lebenswerk an den 80-jährigen Berliner Klassikveranstalter Witiko Adler. Der Impresario hat seit 60 Jahren berühmte Orchester, Dirigenten und Solisten wie Daniel Barenboim, Yehudi Menuhin, Anne-Sophie Mutter oder den jungen Stargeiger David Garrett auf die Bühne gebracht. Die Laudatio an Adler formulierte der Pianist, Dirigent und Gründer des Schleswig-Holstein Musik Festivals, Justus Frantz.

Kein LEA ohne garantiert handgemachte Livemusik: Howard Carpendale präsentierte in der zur exklusiven Club-Lounge umgebauten Arena seinen aktuellen Hit „Yes We Can“. Eine weitere Bühnenpremiere servierten Silbermond mit „Irgendwas bleibt“. Neben dem „Club-Act des Jahres“, My Baby Wants To Eat Your Pussy, sorgten der holländische Super-Magier Hans Klok und die junge Soulsängerin Jenniffer Kae – ihr Album „Faithfully“ erntete fantastische Kritiken – für einen bunten Showmix aus unterschiedlichen Genres der Live-Unterhaltung. Das Hamburger Musicalensemble von „Ich war noch niemals in New York“ konnte sich mit Stage Entertainment-Chef Johannes Mock-O’Hara über den LEA für die „En Suite-Veranstaltung des Jahres“ freuen – und bedankte sich in der Color Line Arena mit einem Potpourri der schönsten Szenen aus der erfolgreichen Inszenierung.

In insgesamt 17 Kategorien gingen die LEA-Trophäen an die Jahresbesten des Showgewerbes. Deutschlands bedeutendste Konzertagentur Marek Lieberberg triumphierte doppelt und kassierte die Preise für das Festival des Jahres (Rock am Ring/Rock im Park) und als herausragender Tourneeveranstalter 2008 (u. a. Coldplay, Madonna, Linkin Park). Künstlermanager des Jahres wurden Andreas „Bär“ Läsker, bekannt geworden auch als Juror der TV-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“, und seine rechte Hand Nash Nopper, die seit 20 Jahren die Karriere der Fantastischen Vier und von Thomas D ankurbeln und die größte Erfolgsstory im deutschen HipHop mitschrieben.

   
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