LEA Live Entertainment Award
 

Der LEA 2012

Glamour-Gala in der Festhalle Frankfurt: Live Entertainment Awards an Veranstalter, Künstlermanager, Konzertagenten und Spielstättenbetreiber verliehen

Starrummel beim PRG LEA 2012: David Garrett, Lena und Tim Bendzko danken ihren Helfern

Frankfurt, Festhalle, 20. März 2012

Stargeiger David Garrett flog extra für den Kurzauftritt aus New York ein, Gitarrenlegende John McLaughlin sorgte für die exklusive Prise Jazz und Eurovision Song Contest-Gewinnerin Lena lächelte nach längerer Abstinenz von der Öffentlichkeit wieder für die Kameras. Der zum zweiten Mal in der Festhalle Frankfurt zelebrierte Live Entertainment Award (PRG LEA) beeindruckte am Dienstag mit einer prominenten Gästeliste und viel Glamour auf dem roten Teppich und der Live-Bühne. Gleichzeitig bildete die Auszeichnung – sie wird für herausragende Leistungen im deutschen Konzert- und Showbusiness vergeben – den Auftakt für die Musikmesse und die Event-Technikschau „Prolight + Sound“.



Die von ZDF-Moderator Ingo Nommsen („Volle Kanne“, „Hallo Deutschland“) locker und launig präsentierte Awardgala bot ein „Who is who“ des deutschen Bühnen-Entertainments: Künstler wie Tim Bendzko („Nur noch kurz die Welt retten“), Silbermond , Smudo von den Fantastischen Vier, Frida Gold („Wovon sollen wir träumen“), The BossHoss, Jupiter Jones, Maite Kelly, Rainald Grebe und internationale Gäste wie John Miles („Music Was My First Love“), Hardrock-Legende Suzi Quatro, Toto-Sänger Bobby Kimball oder Everlast nutzten den Anlass, ihren Helfern und Machern hinter den Kulissen Dank zu sagen und Trophäen zu überreichen. Die LEAs – stilisierte Konzerttickets aus massiver Bronze – werden seit 2006 jährlich an Veranstalter, Künstlermanager, Konzertagenten sowie an Hallen- und Clubbetreiber verliehen.



„Rock Symphonies“-Tour ausgezeichnet

In der Königsdisziplin, der „Hallen-/Arena-Tournee“, siegte der Berliner Veranstalter DEAG Classics. Agenturchef Peter Schwenkow inszenierte 2011 erfolgreich die Crossover-Konzerte von David Garrett auf dessen „Rock Symphonies“-Tour. Zum „Festival des Jahres“ erklärte die aus bekannten Musikjournalisten zusammengesetzte LEA-Jury das Taubertal-Festival in Rothenburg ob der Tauber, wobei die Juroren ihren Fokus diesmal auf Veranstaltungen mit Künstlern vorwiegend aus dem Independent-Bereich legten. „Show des Jahres“ wurde das Finale des Eurovision Song Contest im Mai vergangenen Jahres in der Düsseldorfer ESPRIT-Arena, das insgesamt rund 80.000 Menschen in den Entscheidungsrunden live erleben konnten. Lena Meyer-Landrut zeigte sich beglückt über die Preisverleihung an ihre Kölner Managementfirma Brainpool TV und den produzierenden Sender NDR.

Die Auszeichnung für ein Lebenswerk wurde erstmals posthum verliehen. Deutschlands erfolgreichster Impresario, Marek Lieberberg, hielt die Laudatio für den im Mai vergangenen Jahres im Alter von 59 Jahren tödlich verunglückten Produzenten und Veranstalter Michael Brenner. Der Gründer der Mannheimer Agentur BB Promotion genoss internationales Ansehen als Urheber innovativer Showformate und Producer erfolgreicher Musicals wie „A Chorus Line“, „Grease“, „Saturday Night Fever“ oder „We Will Rock You“. An den Frankfurter Promoter Marek Lieberberg selbst, ging später im Programm der LEA für den „Tourneeveranstalter des Jahres“.





Frankfurter Musikpreis für John McLaughlin

Im Rahmen der Festveranstaltung wurde zudem der renommierte Frankfurter Musikpreis vergeben. Mit dem britischen Rock- und Jazzgitarristen John McLaughlin würdigten Frankfurts Kulturdezernent Felix Semmelroth und der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Musikinstrumenten-Hersteller, Gerhard A. Meinl, einen Künstler, der „seit mehr als 40 Jahren genreübergreifend Generationen von Musikern inspiriert und begeistert hat“. Die musikalische Kostprobe, die der 70-jährige Ausnahmegitarrist mit seiner Band „4th Dimension“ nach Entgegennahme des Preises gab, fand unter den knapp 1300 Gästen in der Festhalle langen dankbaren Applaus.

„Garantiert ohne Playback“ – eiserne Regel des PRG LEA – präsentierten sich die Stars auf der Festhallen-Bühne, spektakulär in Szene gesetzt von einer fulminanten Licht- und Videoinszenierung des LEA-Ausrüsters PRG: Da überraschte Jeanette Biedermann mit der Premiere ihrer neuen Band EWIG, während Musikkabarettist Rainald Grebe für sein satirisches Karriere-Lied „Ganz oben“ bejubelt wurde. Grebes Veranstalter und Manager erhielten den Preis für das „Konzert des Jahres“, das der Liedermacher im Sommer 2011 in der Berliner Waldbühne gab.

Bevor er demnächst in Baku bei der Eurovision Song Contest-Entscheidung antritt, probte Deutschlands Teilnehmer Roman Lob noch einmal unter Live-Bedingungen seinen Wettbewerbssong „Standing Still“. Danach huldigten David Garrett und seine Band mit Auftritten genauso den Machern im Veranstaltungszirkus wie die Senkrechtstarter der deutschen Popszene des vergangenen Jahres, Tim Bendzko und Frida Gold. Das Team um Bendzko mit Manager Konrad Sommermeyer (Guerilla Entertainment), Veranstalter Peter Rieger, Musikverleger Mark Chung und Sony Music- Manager Willy Ehmann konnte sich mit ihrem Jungstar über den LEA für die „Nachwuchsförderung des Jahres“ freuen. Mit dem neuen Star der deutschen Rap-Szene, Casper, und dessen Berliner Konzertagenten Landstreicher-Booking, die für die „Clubtournee des Jahres“ geehrt wurden, war ein weiterer Newcomer unter den Gewinnern der Galanacht.





Bundesregierung dotiert Club-Award mit insgesamt 30.000 Euro

Frida Gold-Stimme Alina Süggeler, die unlängst als Jurorin die nationalen Vorrunden des Eurovision Song Contest 2012 begleitete, präsentierte den „Club des Jahres“ und zeichnete hierbei das Frankfurter Kulturzentrum „Batschkapp“ aus, seit 35 Jahren eine bundesdeutsche Institution für Livemusik aller Genres. Der Preis wird mit 20.000 Euro von der Initiative Musik dotiert, einer Einrichtung der Bundesregierung zur Förderung der Musikwirtschaft und künstlerischer Projekte. Weitere Finanzspritzen von jeweils 5.000 Euro gingen an den Hamburger „Knust“ und den „Luna-Club“ in Kiel.

Das Blitzlichtgewitter der Fotografen am roten Teppich richtete sich auf die zahlreich vertretene Prominenz, angeführt von den Scorpions, Metal-Rockerin Doro Pesch, Thomas Godoj, der „Voice of Germany“-Zweitplatzierten Kim Sanders, Pe Werner, Michael Robert Rhein (In Extremo) und den Musikproduzenten Moses Pelham und Leslie Mandoki. Stark vertreten war auch die TV-Moderatorenriege mit Marco Schreyl (DSDS), Guido Cantz („Verstehen Sie Spaß“), Barbara Hahlweg (ZDF), Birte Karalus(VOX), Cécile Schortmann (3sat), Jörg Bombach (HR) und vielen anderen. Auch die Schauspieler Heike Ulrich („Marienhof“), Katja Mitchell und Filmregisseur Adnan Günter Köse („Homies! Greif nach den Sternen“) sowie Jazzpianist Michael Wollny schlenderten über die Auslegware im Foyer der Festhalle.





PRG LEA von den Verbänden der Konzertwirtschaft organisiert

Veranstaltet wird der Deutsche Live Entertainment-Preis seit 2006 vom Trägerverein LEA Committee e. V., dem der Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft (bdv) als Initiator des Preises, der Verband Deutscher Konzertdirektionen, die Musikmarkt Verlags-GmbH mit dem Branchenmagazin „Musikmarkt“ und viele bedeutende Unternehmen der deutschen Veranstaltungswirtschaft angehören. „Die immer noch relativ junge Auszeichnung hat eine erstaunliche Eigendynamik entfaltet“, freute sich Jens Michow, bdv-Präsident und Producer der Preisverleihung, auf der Festgala. „Künstler drängen sich mittlerweile darum, beim PRG LEA aufzutreten. Auch international hat der Preis einen beachtlichen Stellenwert gewonnen, was sowohl an der prominent besetzten Gästeliste wie auch am Echo ausländischer Medien ablesbar ist.“

Der Award wird maßgeblich von Sponsoren aus veranstaltungsaffinen Bereichen unterstützt. Hauptpartner sind der Eventtechnik-Ausstatter PRG (Production Resource Group), der Ticketvertreiber Eventim, HARMAN Professional als Anbieter von professioneller Audiotechnik, die Veltins-Arena in Gelsenkirchen sowie die Stadt Frankfurt am Main und die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH.

   
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